Außerklinische Intensivpflege - Eiskalt

Shownotes

In dieser Epsidoe sprechen wir mit unserem Gast Florian über die außerklinische Intensivpflege. Was macht diesen Bereich pflegerisch und medizinisch so besonders und wo liegen die Hürden ? Mit was für Rahmenbedingen hat dieser Bereich zu tun und wo unterscheidet er sich zum klinischen ?

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00:00:02: Moin!

00:00:03: Servus!

00:00:05: Moin.

00:00:07: Moin...

00:00:08: Ja, und wie ihr hören könnt ist eine neue Stimme da weil wir unsere Jubiläumsfolge haben hier von Podcast Eiskalt mit mir Helge

00:00:16: Mit mir Tamara Mit mir Heike

00:00:21: Und mir Florian.

00:00:21: Hallo

00:00:23: Ja Florian, herzlich willkommen.

00:00:24: Schön dass du da bist!

00:00:26: Was eine Top-Einleitung herrlich.

00:00:28: das hat funktioniert.

00:00:30: Bevor du dich aber vorstellst und uns allen erklärst wer du bist was du machst ist erstmal immer wichtig zu fragen wie war eigentlich euer Wochenende?

00:00:41: Und da fängt er ja nicht tamar an.

00:00:47: Ich weiß nicht ob ich es schon erwähnt habe Aber ich war mal wieder auf einer Hochzeit Diesmal von meinem Crusar.

00:00:57: Wissen nicht, wann alle mal verheiratet seien.

00:00:59: bei dir da?

00:00:59: Hier

00:01:00: bist du in

00:01:00: der große Familie.

00:01:01: also da kommen noch ein paar und ich war wunderschön.

00:01:07: es waren Österreich in den Bergen.

00:01:10: Das

00:01:11: ist echt richtig toll.

00:01:12: ja!

00:01:14: Hat der Seppel die Resi geheuratet?

00:01:18: Nicht ganz.

00:01:21: Gab's Kaiserschmarn?

00:01:22: Ne.

00:01:25: Schade.

00:01:26: Aber es war sehr schön, das Wetter war gut oder?

00:01:28: Nee, es hat total geregnet und ja... Es war nicht so super Wetter aber es war nicht schlimm weil es schon viel drin war in einem riesen Hotel und es war richtig richtig schön.

00:01:47: Ach cool!

00:01:48: Das klingt wie eine guten Party, dann war's im Bett.

00:01:52: Also, für meinen Verhältnis ist das echt Bät.

00:01:55: Ihr werdet jetzt gleich staunen!

00:01:57: Aber ich war erst zu um drei Uhr im Bett.

00:02:00: Mensch!

00:02:01: Das war gut... Da waren sie gute Partys.

00:02:03: Wirklich?

00:02:05: Konnt ihr nicht

00:02:05: glauben ne?

00:02:06: Mensch!

00:02:07: Kein

00:02:07: Korn mit Zadellen?

00:02:09: Nee, weil... Ne, das kennen ja die Österreicher nicht.

00:02:14: Ach so, das ist ja von Dalga-Familie her gewesen.

00:02:16: Ja genau.

00:02:18: Und wann bist du am nächsten Tag wieder aufgestanden, wenn du bis drei Uhr gefeiert hast?

00:02:22: Ja, dank Paul um halb acht.

00:02:26: Wie es sich für Retner gehört!

00:02:27: Früher war

00:02:29: er auch dabei.

00:02:31: Paul war auch dabei!

00:02:33: Der ist bei einer Freundin untergekommen aber übernachtet hat er mit uns und ja... genau.

00:02:43: Aber Tamara da müssen wir eigentlich mal mit deinen Freunden sprechen weil der hätte das doch dann mal eben einführen können mit dem Korn und dem Schwänzchen.

00:02:50: Du musst doch auch gerade die Spuren ins Ausland bringen.

00:02:53: Eigentlich ja, ne?

00:02:55: Das klingt irgendwie nach einem interessanten Kombi.

00:02:58: Ja!

00:02:58: Jetzt müssen wir dir mal in Ruhe erklären.

00:03:01: Es klingt

00:03:01: immer sehr zweideutig.

00:03:03: Ja, ja...

00:03:04: Wie du das kennst auf Florian weil der hört doch alle unsere Podcast-Folgen

00:03:10: hin.

00:03:11: Tatsächlich ja ich bin ja so ein Fanboy durch Helge und irgendeine Folge ist mir noch durch die Lappen gegangen da muss ich nochmal gucken welche.

00:03:18: das war

00:03:21: Wahrscheinlich die Corona-Folge, das ist die mir den wenigsten aufrufen.

00:03:24: Weil alle die Schnauze voll haben von dem Thema.

00:03:27: Das war eine irreable

00:03:29: Wahl, die wir da getroffen haben.

00:03:32: Hat uns selber auch nicht so viel Spaß gemacht oder?

00:03:35: Nee!

00:03:37: Wir sind in der Pflege und es macht alles

00:03:38: Spaß.

00:03:39: Und wir machen alles mit einem Lecker.

00:03:40: Ich wollte

00:03:41: aufzunehmen zu Corona.

00:03:43: Die

00:03:43: Corona-Volge meinte ich... Ich

00:03:47: glaube die Thematik ist schon lange genug durchgekauert.

00:03:50: Viele haben das ja schon ausgeblendet, dass es das gab.

00:03:56: Die

00:03:56: wollen auch nicht noch mal daran erinnern werden!

00:04:00: So ich erzähle jetzt nochmal kurz wie mein Wochenende war.

00:04:02: es bestand nur aus einem Abend der war aber sehr schön.

00:04:05: den habe ich verbracht mit unter anderem Helge und unserem Fan Basti.

00:04:11: Basti liebe Grüße in diesem Fall und es war ein schöner Abend Und das war ein ruhiges Wochenende.

00:04:18: Ich habe viel gelegen.

00:04:21: Erzählung zu Ende, Helge ist dran!

00:04:24: Ja ich hab mein Wochenende mit meiner Arbeitsehe Frau Florian verpasst.

00:04:29: Er hat mich verpasste und verbracht.

00:04:34: Das wurde

00:04:34: dir verpasster?

00:04:37: Aufgesungen.

00:04:38: War aber schön... Wir waren nämlich auf dem Kongress in München, auf der Maik für die außerklinische Intensivpflege und genau.

00:04:49: Und den Bashti habe ich auch noch getroffen und wenn er das hört war schön mit dir du

00:04:53: dumme Sau!

00:04:55: Das ist immer wichtig ihn daran regelmäßig zu erinnern.

00:05:01: Schöner Kosenname... Ja

00:05:03: ja das ist unter Männern so ne?

00:05:05: Wir müssen

00:05:05: uns übrigens auch mal einladen weil der hat ja eine krasse Entwicklung gelegt.

00:05:09: Ja, wie habe ich so schön zu ihm gesagt.

00:05:12: Du bist fertig mit deinem Studiumarzt!

00:05:19: Ja genau also.

00:05:19: mein Wochenende war geprägt von sehr informativen Vorträgen, sehr viel Bier und sehr viel Essen.

00:05:27: Wenig Schlaf.

00:05:30: Das war mein Wochenend.

00:05:32: Und einer langen Autofahrt mit mir.

00:05:34: Ja, aber das war wiederum eine der witzigsten und skurrierenden Autofahten die ich je hatte.

00:05:40: Das kann ich

00:05:40: sagen.

00:05:42: Sie war sehr informativ auf jeden Fall.

00:05:44: Da ist noch jemand dabei, der uns auch seinen Leben erzählt hat was sehr bewegt war wo wir einfach nur gedacht haben Wahnsinn!

00:05:51: Was sind wir für Spießer?

00:05:54: Trinkst du gerade schon Tonik?

00:05:57: Nein, nein.

00:05:57: Das ist hier so ein... Ich muss viel trinken weil ich ja so ein bisschen Kopfweh hatte heute und deswegen habe ich mir hier so einen... von den Kindern rausgeklaut.

00:06:07: Ah, das war jetzt gerade schon...

00:06:10: Nein!

00:06:10: So schlimm war der Tag oder auch

00:06:13: nicht.

00:06:13: Ihr trinkt doch hier nicht.

00:06:15: Wir

00:06:15: reden

00:06:17: nur über's Trinken.

00:06:18: Richtig.

00:06:18: Wer bist denn

00:06:18: du?!

00:06:21: Ja, soll ich mal anfangen?

00:06:22: Willkommen!

00:06:27: Ja, ich fange mal an.

00:06:29: Ich bin Florian und ich bin forty-fünf Jahre jung alt wie man es so tagesformabhängig macht.

00:06:37: Bin verheiratet habe zwei Kinder im teenager Alter.

00:06:39: deswegen bin ich beruflich gerne auch mal extern unterwegs.

00:06:45: Ich bin klassisch gelernter Krankenpfleger, habe zwei Jahre auf der Gefäßschirurgie und Allgemeinschirurgien gearbeitet.

00:06:52: Dann hat es mich mal auf Intensivstation verschlagen in jungen Jahren.

00:06:57: Da war ich so knapp acht eineinhalb Jahre, hab da auch die Fachweiterbildung intensiver Anesthesie gemacht.

00:07:01: Dann habe ich einen Krankenhauswechsel gemacht, dann bin ich an einer Anesthesia gelandet und da haben wir mich gleich nach einem halben Jahr abgegriffen und meinte du machst eine Leitungsfunktion das ist super!

00:07:11: Dann habe ich noch den Pflegedienstleiter hinterher gemacht, den großen Schein.

00:07:16: Und dann kam mal irgendwann so ein Sinneswandel in Bezug auf Familie und Kinder, dass sich vielleicht mal was anderes machen müsste außerhalb von verrückten Arbeitszeiten und Rufbereitschaften und vierundzwanzig Stundendiensten.

00:07:30: So bin ich in der ambulanten Ausserklinik gelandet und hab da als Pfleedienstleitern einer kleinen Einrichtung gearbeitet.

00:07:40: Ja, und da war ich zwei Jahre.

00:07:42: Und hab da sogar angefangen ein bisschen Projektarbeit zu eröffnen.

00:07:46: Hab das mit einem Klinikum bei uns in der Nähe die Televisite implementiert also den Teledoc.

00:07:57: Was ist das?

00:07:59: Das ist im Genom... Also

00:08:00: für unsere Zuhörerinnen!

00:08:01: Ich weiß was es

00:08:04: ist aber... Ich erklär das mal.

00:08:07: Diese Einrichtung, die hat Helge in irgendeiner Folge auch mal erklärt was das genau ist und wir haben aber nicht so wirklich diesen klassischen Facharzt-Support.

00:08:19: der fehlt uns

00:08:20: da.

00:08:20: Die schaffen es natürlich nicht regelmäßig rauszufahren sich unsere Patienten anzugucken Und so habe ich als Schnittstelle sozusagen gedient und hab dann im Grunde genommen Ja, bin ich mit dem Tablet rumgerannt und hab da die Patienten mehr oder weniger mit dem Arzt zusammenvisitiert.

00:08:38: Also die Patienten, die noch sprechen konnten haben mit dem arzt gesprochen.

00:08:41: Die anderen Patienten habe ich sozusagen per Video angeleitet damit ich irgendwie hier Input von dem Arz bekomme in Bezug auf Therapieverlauf etc.

00:08:54: Das war so der Anfang dazu.

00:08:56: also Ja, und dann ging es verrückt weiter.

00:08:59: Weil unser Arbeitgeber hat Helge auch schon mal erwähnt ist er relativ groß.

00:09:07: Und die haben sich irgendwann gedacht wir gründen mal eine eigene Fachgruppe.

00:09:11: also was bedeutet das?

00:09:14: Wir nehmen einfach alle A- und E-Flegekräfte und dann noch die Atmungstherapeutin dazu und schmeißen sie alle auf ein Haufen und machen daraus mal... Also

00:09:24: A und E Pflegekräften sind Anästhesie

00:09:26: und Ingeniefachpflegekräftel.

00:09:28: Genau, richtig.

00:09:30: Und die Arthela oder Atmungstherapeutin hatten wir bei uns auch noch ausgebildet teilweise aber auch eingestellt in einigen Einrichtungen.

00:09:37: und irgendwann hat man gemerkt hey da ist ganz schön viel Fachwissen Aber das ist nur so punktuell überall irgendwie unterwegs und wir brauchten es irgendwie im großer Fläche.

00:09:49: Das waren unter anderem auch Einrichtungsleitungen wie ich oder auch einfache Pflegekräfte Die mit in den Einrichtung gearbeitet haben nur halt speziell ausgebildet.

00:09:58: Und wir haben gesagt, okay wie wollen was machen?

00:10:02: Wir ziehen die alle in ein einziges Team zusammen und dann bilden wir im Grunde sowas wie eine eigene häusliche Pflege sozusagen mit dieser Fachtruppe, die dann regelmäßig in Abständen diese Wohneinrichtung und häuslichen Einzelversorgungen abfährt.

00:10:24: Und dort sollen die halt anfangen, zum Beispiel auch diesen Facharzt zu implementieren oder auch das Personal vor Ort zu beraten und zu schulen.

00:10:33: Und so weiter und sofort.

00:10:34: also es waren mehrere kleinere Aufgaben, die nachher zu mehreren großen Aufgaben wurden.

00:10:40: Und hast du da auch gleich Interessenten gefunden?

00:10:42: Also war das gleich klar für eure Fachleute, also für eure Experten?

00:10:47: Nein kein Stück!

00:10:48: Das war total schwer, die zu überzeugen zum Teil weil die natürlich in Die waren natürlich etabliert in ihren Einrichtungen, wo sie waren.

00:10:57: Und man musste die mehr oder weniger so ein Stück weit raus stemmen.

00:10:59: also man musste sich auch von dem Konzept überzeugen.

00:11:03: Wir hatten wenn man ganz ehrlich ist auch wenig Zeit weil es ursprünglich als Projekt galt und Projekte gehen eigentlich ich sag mal mindestens ja oder so der größten Ordnung und man hatte uns irgendwie nach drei Monaten gesagt ne wir hören auf mit dem Projekt wir machen jetzt ernst Total geil eigentlich, weil wir gesagt haben hey das wird eigentlich wenn wir es umsetzt kriegen gut funktionieren.

00:11:29: Weil wir natürlich dann auch ein bisschen mehr Input fachlich liefern können in die Einrichtung.

00:11:36: also wir können unser Wissen weiter spreadern.

00:11:40: War das euer größtes Ziel?

00:11:42: Ja ja weil ich sage mal in der Außerklinik Es gab so eine gewisse Wissenslücke, gerade in Bezug auf Beatmungspatienten.

00:11:54: Weil viele Einrichtungen zum Teil auch manchmal gar keine Beatmungspatienten betreut haben.

00:11:58: und dann kam auf einmal doch einer um die Ecke und alle standen da und haben gesagt ich habe jahrelang keine Beatmo mehr bedient oder auch andere Dinge wo man gesagt hat hey da bräuchten sie einfach viel viel mehr Support ja?

00:12:11: Einfach als Unterstützung noch dazu.

00:12:13: Und in der Klinik ist es ja so dass du die Atmung auch mal selber bedienen darf als gestanden Pflegekraft.

00:12:21: Und das darfst du halt in einer außerklinischen Versorgung nicht, also da korrigier mich bloh aber da darf es wenn dann der Atmungstherapeut im Kombo mit dem Arzt zusammen.

00:12:34: Genau und wir haben halt ich sag mal in der Klinik ist das Regime was Bearmungen geht nachher irgendwann relativ einfach Gerade auf Intensivstation.

00:12:44: Der Arzt will ja auch irgendwann, dass die Pflegekraft das Regime übernimmt.

00:12:47: Ich muss ja gerade so lachen wegen der Maratunde.

00:12:49: Jetzt

00:12:50: wird aber wieder abgeknutscht von Paul!

00:12:52: Paul ist gleich dabei.

00:12:58: Ja, genau noch einer in der Podcastrunde.

00:13:01: Herzlich willkommen.

00:13:04: Paul gibt

00:13:04: einen Zunge.

00:13:09: Hätten wir vom Paul.

00:13:13: Ja und das Regelement, ich sage mal immer hier in der Ausserklinik hier draußen ist halt auch so ein bisschen strenger geregelt.

00:13:19: Gerade im Bezug auf Barwungsregime oder auch Tragiakanölen-Regimen.

00:13:24: Wir haben den MD mit an Bord, der auch streng prüft Und die sagen natürlich auch durch dieses Strammziehen dieser Regeln ihr müsst das eigentlich nach und nach alles immer mit irgendeinem Arzt regeln.

00:13:41: Da haben wir aber nicht immer einen Arzt vor Ort.

00:13:43: Es kommt auch nicht immer so schnell ein Arzt und das war für uns dann die Motivation zu sagen, okay, dann holen wir uns halt den Arzt auf dem Monitor und wir sind sozusagen die Brücke, die fachliche Brücke.

00:13:58: Das ist eine Variante, die wir machen wollen.

00:14:01: Wir haben natürlich auch Ärzte, das ist nicht so flächendeckend, aber ein paar haben wir, die tatsächlich persönlich vorbeikommen regelmäßig auch Fachärzte, die sich das mit uns zusammen angucken.

00:14:10: Sich die Verläufe angucken und wir haben die Truppe technisch ein bisschen aufgepumpt, sage ich jetzt mal so?

00:14:18: Wir haben mobiles BGA gerät.

00:14:27: Das geht soweit dass wir sagen wir holen uns noch mehr Technik dazu damit wir ich sag mal auch präventiv Arbeit machen können, aber auch mehr Diagnostik.

00:14:40: Wir haben Projekte laufen bis hin zu Telemonitoring kombiniert mit Ultraschall zum Beispiel oder auch die Videoscope-Geschichte also das heißt eigentlich Tachioskop dass wir sozusagen die Kanülen selber spiegeln könnten und dann diese Aufnahmen den Arzt rüber senden.

00:14:59: Also es ist alles so nach und nach jetzt gerade im technischen Aufbau Und wir sind...

00:15:06: Dürft ihr eigentlich die Trachealkanülen selbstständig wechseln oder nur mit dem Arzt oder der Atmungstherapeuten?

00:15:16: Machen zwei Pflegekräfte zusammen in der Regel.

00:15:18: Ja, auch!

00:15:19: Das ist ja schon mal was Gutes.

00:15:21: Bist du da auf dem Arz?

00:15:22: Wartest du...?

00:15:23: Dann würde das System an sich gar nicht funktionieren.

00:15:29: In den letzten Jahren passiert immer mehr im Rahmen der Delegation Arztpflegekraft Weil die einfach auch sagen, wir müssen das so machen.

00:15:38: Wir sind zu

00:15:38: wenig und

00:15:39: schaffen es nicht.

00:15:41: Und auch die Hausärzte mit denen wir eng zusammenarbeiten verlassen sich ein Stück weit auf die Fachlichkeit vor Ort oder von uns.

00:15:49: Weil sie zum Teil gar nicht mal so tief in diesem ganzen Bearmungsregime tatsächlich drin sind.

00:15:57: Und viele von denen klatschen in die Hände, wenn einer von uns den sagt ja das machen wir als Atmungstherapeuten oder A&I-Flegekräfte und wir geben dann sozusagen Therapievorschläge an dich.

00:16:09: Die musst du nur mit uns gehen?

00:16:11: Oder vielleicht auch noch hast du eine andere Idee?

00:16:15: Was

00:16:15: aber auf viel Sinn macht weil wir sind ausgebildet worden und ein Hausarzt.

00:16:19: Das heißt nicht dass der mal auf guter muss glaube ich sein Notfallmodul abgeleistet haben Und auch meine Zeit lang auch mal Intensivschutzung gewesen.

00:16:28: Aber hat der richtiges Beamungsregime gelernt?

00:16:31: Das Fragezeichen.

00:16:34: Vor

00:16:34: allen Dingen unterstützt das ja, dass ist ja das Ziel in der Außerklinik, den, dass der Patient zu Hause gepflegt wird oder in seine vier Wänden einer Wohngemeinschaft und das ist ja so wichtig, dass er so lange wie möglich dort bleibt.

00:16:49: Da wird phlobisch auch gleich noch ein bisschen was von erzählen weil Wenn wir jetzt in der Klinik gehen, für uns ist das schon ein Riesensstresslevel.

00:16:57: Oh Gott was kommt auf mich zu?

00:16:58: Hoffentlich stecken die mich nicht ins Sechs-Mann-Zimmer da schneicht vielleicht noch jemanden.

00:17:03: aber lasst das mal für einen Patienten im Auto der der Tragial beatmet ist, der vielleicht ein Querschnitt hat, der seine gewissen Monitore hat oder klingeln, die er nur bei sich bedienen kann mit seinem gewohnten Team.

00:17:17: Das wird in der auch in der klinik gar nicht angenommen Und das ist für die eine Katastrophe in der Behandlung.

00:17:25: Wir haben da so ein Fallbeispiel auf dem Kongress auch gehört von einer Klinik, die das so empfindet.

00:17:31: In diesem Weg in die Klinikum ist natürlich ein Stück weit was sie zu Hause an Pflege erfährt abgeschnitten weil ja es kann die klinik gar nicht leisten.

00:17:39: Das ist ja ne eins-zu-eins Betreuung und das hast du ja auf ner Intensistationen nicht.

00:17:44: Sie ist daher halt nur eine von vielen.

00:17:47: Und letztendlich ist auch unser Beweggrund, zu sagen so eigentliche Minikrisen die die Patienten haben, die sonst immer von der Klinik geregelt werden mussten.

00:17:58: Weil es uns sozusagen ja noch gar nicht gab.

00:18:01: Wollen wir damit natürlich irgendwie vor Ort eigentlich schaukeln?

00:18:07: Dass wir sagen okay der muss jetzt in dieser Situation nicht zwangsläufig in die klinik das kriegen wir hier noch irgendwie gestemmt und klar.

00:18:15: natürlich wenn er wenn wir ein Notfall haben oder eine schwere Krise und können halt mit dem Know-how, was wir vor Ort haben einfach gar nichts wirklich machen.

00:18:24: Dann muss der ins Krankenhaus, dann muss er auf ne Intensivstation.

00:18:27: Da müssen die Profis richten mit ihren ganzen Geräten und allen Drohnen dran.

00:18:33: Aber das Interessante ist halt ich kenne ja jetzt beide Welten Ja?

00:18:38: Und ich war ja nun mal in einer Klinik und bin jetzt draußen an der Außerklinik kann nach ein paar Jahren und viele Kollegen auch, können ja abschätzen okay das ist eigentlich eine Situation die wir in der Außerklinik durchaus regeln könnten wenn wir das Equipment hätten.

00:18:54: Ja plus dann auch ich sage mal den notwendigen Arzt der uns auch Berät und Beistand gibt.

00:19:01: so und dass bauen wir jetzt gerade die nächsten Jahre nach und nach immer weiter aus und immer mehr auf.

00:19:08: Kannst du sagen, dass die Patienten Also die Intensivpatienten mit Beatmung in der außerklinischen Pflege zunehmen, weil wir ja zunehmend viel mehr Technik und Möglichkeiten haben, Patienten durchzubringen nach schwerer Erkrankungen oder noch Unfällen.

00:19:28: Polytrauma

00:19:29: etc.,

00:19:31: also nur zu.

00:19:33: Das wird immer mehr.

00:19:33: Notsichtes Geschäft ist auch ein Unternehmen.

00:19:37: Es ist eine Dienstleistung für ganz klar.

00:19:41: Also ganz klar ist auch ein Unternehmen, es verdient Geld damit natürlich.

00:19:46: Und ja so gerade auch gewisse neurologische Erkrankungen oder neuromuskuläre Erkränkungen nehmen ja auch immer mehr zu.

00:19:57: Was ich so hier in der Aussagklinik sehe, ist tatsächlich diese ALS auf dem Vormarsch gefühlt.

00:20:04: Wir führen da Statistiken wo wir sagen okay die werden auch immer mehr.

00:20:09: Die Patienten mit einer Muskeldistrophie werden auch mehr.

00:20:14: und ja ich sag mal ganz böse Motorradfahrer-Saison heißt auch Querschlitzsaison also es kommt dann immer eins zum anderen.

00:20:27: Wir mögen uns manchmal gar nicht ausmalen, was passiert wenn auch die sogenannten Boomer irgendwann in diese Maschinerie geraten.

00:20:35: Weil es ist ein großer Anteil an Menschen, die dann ja auch vielleicht mal irgendwann erkrankt.

00:20:40: Also die Altenpflege hat ja schon ihre Sorgen und wird im Grunde auch weil wir wissen okay irgendwann werden diese Massenanleute vielleicht mal krank oder schwerkrank und wollen von uns und müssen von uns versorgt

00:20:52: werden.

00:20:55: Ich will da noch einmal kurz reingehen, Gretchen.

00:20:57: Die Muskeldystrophie, die du ja gesagt hast für viele, die es nicht wissen, dass das betrifft halt diese Skelettmuskeln, die zunehmend schwächer werden...

00:21:04: Also meins ALS?

00:21:06: Ja, ALS ist darunter also mit den Ausschrägen der krasseste Krankheit oder die krassste Diagnose, die man leider kriegen kann weil dort wird man auch definitiv dann daran sterben.

00:21:19: Es ist nur eine Frage wann.

00:21:21: und deine komplette Selbstständigkeit, die Du hast wird immer weniger bis deine Atmung komplett aussetzt und übernommen werden muss, wenn man es möchte.

00:21:31: Und die Alterstruktur?

00:21:32: Was habt ihr davon bis?

00:21:34: Ach das ist ganz spannend!

00:21:36: Das ist also wir versorgen auch Kinder ja aber auch Einrichtungen für Kinder tatsächlich.

00:21:43: Die sind jetzt nicht in der großen Masse vertreten.

00:21:45: Gott sei Dank muss man sagen natürlich sind die Leute die ich sage mal ab einem gewissen Alter ab sechzig plus Die sind, ich sag mal mit einer Gruppe am meisten vertreten.

00:21:58: Wir haben auch Nord-Südgefälle manchmal so ein bisschen also dass wir sagen okay wir haben im Südbereich tatsächlich immer noch die vermehrten Lungenerkrankungen auch mit dazwischen und weiter Richtung Norden tatsächlich eher diese klassischen neurologischen Geschichten.

00:22:19: Man kann das tatsächlich an unseren Statistiken so nach und nach erkennen.

00:22:22: Wir haben die Altersgruppe in der Wohngemeinschaft eher älter, weil auch natürlich der Partner oder die Partnerin das einfach zu Hause nicht mehr leisten kann.

00:22:32: Und die Durchschnittsversorgung oder durchschnittsalterversorgungen, das liegt aber auch, weil man die Kinder damit reinrechnet für die häusliche hier also direkt bei den Menschen Zuhause ist so zwischen vierzigundsechzig sind doch jünger.

00:22:47: Und diese ganzen Muskeltystrophie-Patienten, die sind doch eigentlich eher im Durchschnitt so.

00:22:52: Das sind sie ab dreißig oder?

00:22:54: Genau!

00:22:56: Ja ja, ich sag mal die erste Diagnose kommt man manchmal sogar schon in den Kindheitsjahren und aber das berechnet wie gesagt nur den gesamten Durchschnitt und da kommt man halt auf diese vierzig weil wir auch ältere dabei haben, die dieses Statistik reinrutschen.

00:23:15: Aber es ist eine Herausforderung.

00:23:20: Die Patienten werden nicht weniger.

00:23:23: Was würdest du sagen, dass die größte Herausforderung in der ambulanten Intensivpflege?

00:23:31: Also jetzt auch Wohngemeinschaft und Zuhause?

00:23:35: Ich glaube das ist diese Herausforderung, die wir uns eigentlich im Grunde schon stellen, nämlich die ärztliche Versorgung.

00:23:44: Ja, die ist tatsächlich einfach ein Riesenproblem.

00:23:49: Und wir... Das ist auch mit einer meiner Jobs als mittlerweile... Also ich bin mittlerweile Deutschlandleiter von dieser Truppe.

00:23:56: Wir sind mittlerweile bis zu fünfundvierzig Leute.

00:24:00: Jeder hat so im Schnitt fünfzig- bis siebzig Patienten auf seiner Liste.

00:24:04: Tendenz steigend sei jetzt mal und... Pro Mitarbeiter

00:24:07: fünfzig bis siebszig Patienten!

00:24:11: Das hört sich jetzt mal schlimm an, weil man denkt oh Gott das ist ja eine Riesenmasse.

00:24:15: Nur die pflegerische Grundversorgung ist ja von der Einrichtung oder vom Dienstgewehr leistet und wir sind ja tatsächlich so ein bisschen ich sage immer ganz böse die Kirche auf Ersane, weil wir kommen dazu filtern gewisse Schwerpunkte raus und gerade vielleicht auch wenn irgendeine Schrittlage in irgendeiner Therapie ist und passen das an.

00:24:36: Ja?

00:24:38: Ich schreibe doch mal ein bisschen amerikanisch

00:24:42: Ja.

00:24:43: Es ist ja auch so, dass die Patienten ja auch ein... also die werden ja gefragt ob sie diese Behandlung haben möchten.

00:24:50: oder gibt ihr auf welche die sagen?

00:24:51: Oder die sind so schwer krank wo man weiß das wird jetzt sich einfach vom Aufwand gar nicht lohnen.

00:24:58: Die Bühne ist jetzt klingt aber...

00:25:02: Also es gab auch Patienten die gesagt haben braucht euren Support gar nicht, gerade die vielleicht sogar die gut vernetzt sind.

00:25:09: Also ich habe eine Patientin kennengelernt.

00:25:12: der Nachbar war irgendwie Facharzt für irgendwas und er hat den regelmäßiger gesehen wie wir und dann haben wir auch die Finger davor gelassen.

00:25:19: also wir gehen nicht in Systeme rein die funktionieren grade im Bezug auf Facharzen- und Hausarztbegleitung.

00:25:25: wenn das alles bestimmig ist dann halten wir uns raus.

00:25:29: aber Wir wollen tatsächlich flächendeckend irgendwie dieses Netzwerk aufbauen.

00:25:35: In jeder Region halt vielleicht unterschiedlich, aber irgendwas an Support bieten für unsere Patienten.

00:25:42: und gerade dieses Bearmungsregime mit jemandem im Gepäck der das absegnet ist natürlich dann schon richtig gut weil wir dann einfach sagen okay wir fahren uns die Fahrt in die Klinik.

00:25:54: Bestreibt doch mal so ein Tagesablauf von euch.

00:25:57: Von uns jetzt?

00:25:57: Ja das würde ich auch interessieren.

00:25:59: Oh Gott!

00:25:59: So

00:25:59: ein Schicht ablauft.

00:26:03: Was macht ihr für Schichten?

00:26:05: Also alle drei Schichten?

00:26:06: oder wie arbeitet

00:26:08: ihr?

00:26:09: Wir machen alle Arbeitszeiten, also es ist so dass ich sage mal eine Kollege von mir oder alle Kollegen haben Vertrauensarbeitzeit ja die organisieren ihren Tag selbstständig komplett sind natürlich trotzdem von uns so ein bisschen in der Überwachung, indem wir halt regelmäßig auch Kontakt mit denen aufnehmen oder die uns Dinge reporten.

00:26:33: Damit nicht irgendeiner macht was er will.

00:26:35: aber die ganze Arbeitsstruktur ist sehr individuell tatsächlich und immer so gestrickt dass wir sagen wir brauchen auch Zeit Einheiten um auf Zuruf zu agieren.

00:26:48: Und man muss auch mal bedenken es gibt ja eine gewisse Fahrt Strecke die die hinter sich bringen müssen Und wenn sie die natürlich dann, ich sag mal so ein Zehn-Stunden-Tag, dann irgendwann doch mal voll bekommen.

00:26:58: Dann ist das das gute Recht dass die nächsten Tag zum Beispiel sich so umorganisieren, dass sie ein bisschen später starten oder den nächsten tag eher Feier haben.

00:27:05: machen.

00:27:06: also das schonmal zu den Arbeitszeiten.

00:27:07: Also wir sind auch manchmal nachts unterwegs tatsächlich aber in ganz großen Ausnahmefällen.

00:27:13: Wir haben eine interne Rufbereitschaft Die ist regional gesteuert Das heißt irgendwo in Deutschland hat einer ein Problem und ruft uns nachts an und diese Hotline stellt das entsprechend an denjenigen der Dienst hat weiter.

00:27:28: Das ist, ich sag mal relativ gut genutzt könnte ein bisschen mehr genutst werden.

00:27:34: aber wir wissen auch okay dass alles was wir im Tagesgeschäft hier erledigen können das haben wir auf jeden Fall nachts nicht an Ärger das ist ja auch ähnlich... Aber

00:27:41: dass nachts da rufen die Anweise Probleme mit der Beatmung oder der Kanüle haben?

00:27:47: Ja genau!

00:27:47: Dass du das Hauptproblem wahrscheinlich

00:27:51: oder?

00:27:51: Ja, die haben natürlich auch tatsächlich Fälle wo du deinen Anruf bekommst.

00:27:56: Die beschreiben den Patienten anhand von dem Vitalparametern.

00:27:59: Wo du sagst, der hat irgendeinen Schock, das ist eine Schocksymptomatik.

00:28:04: Den kannst du sofort mit eins, ein zwei bitte in die Klinik schicken.

00:28:08: Da können wir nichts ausrichten.

00:28:11: aber gerade so genau was zu sagtes Beatmung, Trachea-Kanüle.

00:28:16: Vielleicht auch mal Ausscheidungsprobleme oder der.

00:28:18: hast du einen guten Tipp?

00:28:19: Wie war ich hier diesen Blasenkatheter noch irgendwie in Gang gekriegt mit Fieber

00:28:24: und solche Geschichten?

00:28:25: Genau!

00:28:26: Genau, solche Sachen.

00:28:28: oder hey mein Patient hat jetzt irgendwie erbrochen.

00:28:31: Er hat nicht aspiriert aber der hat jetzt trotzdem ein bisschen Fieber bekommen.

00:28:34: wie soll ich mich jetzt verhalten?

00:28:36: Mir fehlen vielleicht weil ja gerade relativ neu ist eine Bedarfsmedikation gegen erhöhte Temperatur und so weiter.

00:28:45: also von einfachen Beratungen bis hin zu okay wir müssen tatsächlich irgendwas am Bearmungsregime ändern oder auch an der Trachea-Kanüle.

00:28:58: Also das sind unterschiedlichste Fälle, ja?

00:29:02: Was man ja auch sagen kann ist dass das alles nachvollziehbar... also diese Daten werden ja auch nachvollzieber verarbeitet dann.

00:29:10: Zum Beispiel wenn wir Patienten aufnehmen und er bringt zum Beispiel ein Dekubitus mit oder eine Schluckstörung, eine Tracheakanüle, irgendein Keim.

00:29:21: Oder haben wir da noch Vollzeitbeatmung

00:29:24: etc.?

00:29:25: Dann werden diese Daten auch von uns analysiert im Dokumentationsprogramm.

00:29:30: Und dann kann Flo mit seinem Team die ganzen Sachen auswerten, also auch wenn die Patienten ins Krankenhaus gehen weil natürlich wollen wir auch dass die Patienten so lange wie möglich bei uns bleiben und irgendwann hast du halt genug Zahlen das man dann auch mal sagen kann hier zu Krankenkasse etc.

00:29:48: Wir brauchen eine Änderung oder das kann man besser machen.

00:29:52: Wir haben eine Statistik etc.

00:29:56: Also wir sind mittlerweile so ein bisschen in der Richtung unterwegs, dass wir genug Daten haben um uns auch beweisen zu können.

00:30:03: Das gewisse einfache Handlungen die man vor einer Vergangenheit immer ja in die Klinik geschickt hat draußen möglich sind mit dem entsprechenden Netzwerk und somit hätten wir auch eine Systementlastung indem man sagt hey hier muss kein Krankenwagen oder Rettungswagen meistens das ist Rettungswagen mit Notarzt, der einen Beat mit Patienten irgendwo hin transportieren muss.

00:30:21: Da sparen wir uns schon mal.

00:30:23: ich habe nämlich den Tele-Doktor der mich hier berät und wir machen diese, ich sag mal einfachen Verfahren, machen wir im Grunde genommen jetzt vor Ort.

00:30:34: Das ist tatsächlich so ein Ding was mit dem nächsten Mal präsentieren wollen ob wir da nicht sagen können hey liebe Kasse schau mal dass wir da reden wir wieder bei Finanzen, dass man im Grundebauen bisschen etwas in unsere Richtung refinanziert weil aktuell läuft das noch alles immerhin so heutzutage schon sagt auf den Nacken des Arbeitgebers

00:30:57: Das löst ja viele Probleme.

00:30:59: Bei uns gibt es das häusliche Krankenpflegegesetz, die HKP und daran müssen sich alle erhalten.

00:31:07: Da ist ganz klar geregelt was du darfst und was nicht.

00:31:10: Und zum Beispiel die Patientin, die auf dem Konkret gesprochen wurde hat einen Hahn-Wegsinfekt.

00:31:17: Klingt jetzt erstmal gar nicht so schlimm aber der hat Fieber vorbekommen und brauchte Antibiose.

00:31:22: So der Klinik hängst du dem halt einfach in eine Antibiose dran, über ein Wehenzugang und fertig ist.

00:31:29: Das darfst du aber in einer Häusigkeit nicht.

00:31:30: D.h.,

00:31:31: die muss dann dorthin damit sie so eine Antibiose-Therapie bekommen.

00:31:35: Man belegt sich auch wieder einen Bettplatz.

00:31:37: Die kann sich nicht richtig äußern weil ihre ganzen Gerätschaften, wie Florian schon gesagt hat, nicht mitnehmen darf.

00:31:45: Sie blockiert vielleicht auch Bet, was man an anderen Bereichen hätte lösen können...

00:31:51: Aber jetzt muss ich aber ganz dumm fragen, wie sie da in die Klinik für eine Antibiosität?

00:31:56: Kann doch der Hausarzt kommen und ihre Antibiasis verschreiben.

00:32:00: Kann ich nicht über die Magensonde-Gemörse kriegen?

00:32:03: Das kannst du.

00:32:03: in einem Frühstadium haben wir das schon mal gemacht, weil wir zeitlich eingestiegen sind.

00:32:07: tatsächlich und da spreche ich aber auch wieder vom fehlenden Netzwerk.

00:32:11: Wenn der Hausarzt sagt hey ich sitze oder Facharzt ich sitz immer in meiner Praxis fest Ich kann hier nicht raus und dir einen Wienzugang legen oder sonstige was Dann dann sind sie relativ schnell dabei sagen eins ein zwei bitte in die Klinik.

00:32:26: Und genau da wollen wir eigentlich einsteigen und sagen, hey gewisse Dinge können wir übernehmen per Delegation.

00:32:35: Du musst es mir erlauben ich muss ja nur die Qualifikation dafür nachweisen dass ich sie habe und dann sind solche Sachen auch möglich.

00:32:43: Ja das da arbeiten wir auch gerade dran in die entsprechenden Partner zu finden und Dass die uns sozusagen auch diesen Job der ev-therapie so zu dann übergeben.

00:32:56: Es ist ja auch so, es muss man von der Seite von der klinischen Seite berichten wenn wir solche Patienten kriegen.

00:33:02: und wir haben ja auch solche Patienten bei uns in der Pediatrie die dann auch im Erwachsenenalter noch bei uns sind.

00:33:10: Die eine Trachealkanule haben Heimbeatmung haben, wenn sie mit einem Harnwegsinfekt zu uns kommen.

00:33:16: Also da würden mir schon gucken aber völlig berechtigt natürlich also weil das System nicht anders zu ist.

00:33:25: Entlastung ist für uns doch wäre, also für uns ein innerklinischen Setting.

00:33:30: Wenn solche Patienten nicht zu uns kommen und jetzt wollen wir mal über den Patienten reden wenn der so eine fortschreitende Harnwegsinfektion hat die man nicht mehr mit oralem Antibiotika oder Antibiotikum behandeln kann, dann ist das für den Patienten hier auch Stress.

00:33:49: Und vor allen Dingen ein Patient mit Raryalkonäle und Heimbeatmung der weiß was sie blüht auf der Intensivstation, wo sich kein Mensch mit Heim-Beatmungen ankommt.

00:33:58: Wenn er Pech hat wird er als erstes mal an unsere Maschine angeschlossen und dann muss er erstmal zwanzig Minuten gegen die Maschine atmen bis es da irgendwie synchronisiert ist.

00:34:07: Wir sind schon bei uns auf der Station Weg weiter wir schließen immer die Heimbeeratmung mit an.

00:34:13: Wir haben das große Glück meistens, dass irgendeine Verwandte damit bei und kann es dann schnell erledigen so, dass der Patient erst mal ankommt.

00:34:22: Aber wenn du eben keinen familiären Background zu groß hast oder die Familie kann nicht mitkommen, dann wirst du erstmal in einer Fremdmaschine angeschlossen?

00:34:31: Ja!

00:34:31: Und kannst vielleicht nicht mehr sprechen... Das was du vorher sprechen konntest geht jetzt nicht mehr.

00:34:36: Dann liegst du da.

00:34:36: Es hat die Patientin ja auch gesagt und dann liegste du da kannst dich klingeln, weil du kannst dich ja nicht bewegen und dein Gerät was über die Augen.

00:34:45: Die Klingel den Alarm ausschützt ist nicht da.

00:34:52: Da macht ja keiner einen Fehler.

00:34:53: das ist einfach so.

00:34:55: wie alle wollen ja helfen dem Patienten in dem Moment aber weil wir das Setting zu Hause nicht kennen sondern uns innerklinische machen wir natürlich unser Innerklinisches natürlich mit dem Ziel dem Patienten zu supporten und nicht ihm irgendwas Fremdes angedeihen zu lassen.

00:35:12: Also das muss man ja auch nochmal dazu sagen, also... Und da wäre es natürlich auch geil!

00:35:17: Jetzt komme ich mal zur der großen Frage.

00:35:19: Wie ist es eigentlich so übergabetechnisch wenn ihr den Patienten aus dem Intensiv erlacht schon?

00:35:27: Ja heute erst... Oh Florian, ich freue mich.

00:35:32: Erzähle

00:35:33: doch einmal die Geschichte von Heute.

00:35:34: Wir

00:35:35: hatten es doch letztes Jahr auch schon darüber, wie's damit

00:35:40: ist.

00:35:40: Tamara hatte glaube ich auch noch mal eine Frage.

00:35:46: Ich habe nur gesagt, dass das jedes Mal an der Rückseite für die Patienten ist wenn sie dann ins Kraffenhaus

00:35:51: kommen.

00:35:52: Nur

00:35:54: wegen einem Hahnwechselinfekt oder wegen einer Antibiotika-Therapie.

00:36:00: Ja, ja ist es auch.

00:36:01: Also manchmal ist das sogar für einige so therapeutischen Rückschritten.

00:36:04: Das verstehe ich einfach nicht mehr.

00:36:05: bei euch dann so viel Fachkräfte arbeiten und halt auch mit Fachwartebildung für Intensiv in Anästhesie, warum man da nicht das irgendwie delegieren kann dass derjenigen V-Zugang legt und die Antibiotese verabreicht laut Anordnung über diesen Teledeck also...

00:36:26: Und da sind wir leider bei diesem System auch, weil der... Also ich sag mal so, das ist ja tatsächlich so.

00:36:33: Das ist in der Klinik eigentlich ja auch so.

00:36:34: Der Arzt muss sich ein Kenntnis setzen, dass du es kannst und das musst du vor Ort machen tatsächlich.

00:36:39: Aber

00:36:39: da kann man ja unterschreiben!

00:36:41: Da gibt's doch Dokumente die dann der Oberarztpferdes dabei euch leitet oder bestimmt nicht erdeckt.

00:36:49: Das kann ihr ja unterscheiden lassen.

00:36:52: Aber das ist bei uns

00:36:53: einfach Tamara.

00:36:54: Bei uns kennen die uns, sie haben mit uns schon in zig Schichten gemacht.

00:37:00: aber wenn der Arzt das unterschreibt für jemanden den er gar nicht kennt.

00:37:04: Ja das stimmt also schwierig

00:37:05: finde ich.

00:37:06: Und dann brauchst du noch die Medikamente.

00:37:08: im Krankenhaus.

00:37:09: haste Sie alle?

00:37:10: In der Regel immer so deine gängigsten, Zephoroxymen oder so je nachdem wie man ist.

00:37:14: Das hast du aber ja nicht in der Häuslichkeit.

00:37:17: Das heißt du musst erstmal dieses Medikament besorgen das muss zu dir kommen.

00:37:20: Du brauchst auch die Utensilien weil sie sind ja auch dann extra nur für den Patienten.

00:37:24: Das ist ja auch nochmal anders im Krankenhaus.

00:37:26: also das ganze organisatorische Drumherum ist riesengroß

00:37:32: Ja und auch sehr zeitaufwendig.

00:37:34: Und wir haben schon gewisse Systeme, die es schon lieb ausprobiert und die dauern viel zu lange.

00:37:39: also da gibt's Hilfsbedrohanbieter die sagen ich brauche nur ein Rezept dann besorge ich dir alles.

00:37:44: und dann haben wir sogar Spezialisten, die eventuell sogar auch die Kanüle legen könnten.

00:37:47: und dann sagt der Hausarzt aber ich kenne den Spezialist gar nicht du legst hier gar keine kanüle ich delegiere nichts an dich ab.

00:37:53: genau das ist das was Heike mich vorhin sagte.

00:37:56: In der Klinik kennen die dich über eine gewisse Zeit und sagen, alles klar.

00:37:59: Der kann das, dem kann ich vertrauen.

00:38:01: Da spielt das Wort Vertrauensversehen eine ganz große Rolle.

00:38:04: Und wenn du da so einen frischen Tele-Talk hast, der gerade mal rein ist oder auch ein Facharzt, den wir gerade mehr oder weniger an Land gezogen haben dann sind sie da sehr zurückhaltend in den ersten Monaten bis Sie dann gemerkt haben hey, derjenige hat es fachlich tatsächlich drauf, er deckt bereits Spektrum ab... Und dann kann ich dem tatsächlich mal ein bisschen mehr zutrauen.

00:38:30: Aber ihr habt da gar nicht so Equipment dabei, wenn ihr da kommt?

00:38:34: Genau!

00:38:35: Du musst dir vorstellen dass diese Einrichtungen nicht klassisch wie so eine Stationäre sind sondern halt wie in einer Häuslichkeit.

00:38:42: und das ist jetzt nicht so wie in der Klinik du machst einen Schrank auf, da ist ein riesen Menge Equipments, sondern es wird immer nur zugeteilt.

00:38:49: und die Krankenkasten steuern das auch.

00:38:51: also die sagen ganz klar... Die prüfen das und sagen ganz klar, der hat nur das und das an Material zu verbrauchen.

00:38:56: Genauso wie die Medikamente, die der Arzt verschreibt, die sind abgezählt.

00:39:01: Ja?

00:39:02: Und die Leistung, die er kriegt tatsächlich auch.

00:39:05: Das ist... Also wie beim ambulanten Pflegedienst auch eigentlich.

00:39:10: Es ist einfach sehr schnell geliefert.

00:39:14: Bitte!

00:39:16: Asen rumasen mit Materialien.

00:39:18: Ist hiermee.

00:39:19: Genau.

00:39:21: Ja, ja.

00:39:21: Wie in der Klinik auch, kommt noch ein VK!

00:39:23: Der ist schon wieder nicht richtig drinne.

00:39:26: Seine acht Verbandstüten mit ins Zimmer nehmen?

00:39:30: Horten von Kissen und so weiter... Das gibt's hier nicht.

00:39:33: Aber

00:39:34: das ist eine

00:39:35: aktive Entscheidung, so arbeiten zu wollen.

00:39:38: Das musst

00:39:38: du schon

00:39:38: echt sagen.

00:39:39: also würde ich mich schwer betun muss ich ganz ehrlich sagen meinen privilegierten Status im innerklinischen Setting verlassen muss ich.

00:39:49: Das kann ich dir unterschreiben.

00:39:50: Als ich neu unterwegs war, hab' ich auch gedacht, ey, verdammt noch mal die zählen hier sogar die Absauger ab über die Monate!

00:39:57: Die kranken Kasse und solche Sachen... Also es gibt eine Pauschale und dann heißt das der kriegt neunzig Stück Und wenn er aber dann Infekt hat und Sekrete hat ohne Ende brauchst du dann mehr und dann musst du da hinterher telefonieren und betteln Dass da irgendwie nochmal eine extra Lieferung kommt Wo du dann einfach sagst, in der Klinik hast du nie drüber nachgedacht.

00:40:15: Da hast ein Schrank aufgerissen und hast gesagt, da ist alles und ab dafür.

00:40:20: Aber man muss ja mal sagen,

00:40:21: dass wir für den Terz machen wenn die Absaugerkatheter, die nicht lieferbar sind dann sprechen immer gleich von.

00:40:28: Wir können so nicht

00:40:29: arbeiten!

00:40:30: Leben ist gefährlich

00:40:31: wie ich hier immer noch über eine Intensiv-Flege.

00:40:36: Aber

00:40:36: diese Sätze kommen auch wenn sie nachbestellen und das ist gerade nicht da.

00:40:41: Die Sätze gibt es bei uns auch.

00:40:44: aber was ja interessant ist das auch auf dem Konkret drüber gesprochen, dieses Hinterher telefonieren passiert ja schon bei der Übergabe.

00:40:54: Das heißt eine außer klinische Intensivpflicht wird dir angeordnet weil er folgt diese Anordnung meist im Krankenhaus.

00:41:01: d.h.,

00:41:02: die Ärzte müssen das anordnen da gibt es extra Bögen für und manchmal schreiben sie da halt gar nicht rein und die Krankenkasse prüft halt ist das wirklich ne AKI-Verordnung oder ist es halt keine?

00:41:16: Und dann steht da manchmal wirklich absolut nichts oder nur unzureichend.

00:41:22: Du hast zunehmende Schreib- und Sprachbarrieren, und bist du erst mal den behandelnden Arzt im Krankenhaus am Telefon?

00:41:28: Das dauert es ewig!

00:41:29: D.h.,

00:41:30: in diesem ganzen Prozess kann der Patient auch noch einmal länger im Klinikum liegen weil sie ihn einfach nicht loswerden gerade als eigentlich vorgesehen.

00:41:38: Ja.

00:41:40: Und dann kommen Sie irgendwann...

00:41:41: Bürokratie.

00:41:43: Und da beginnt eigentlich dann schon das kleine Dilemma.

00:41:47: Aber man muss sich glücklich schätzen, weil dieser ausserklinische Bereich den gibt es ja nirgendwo anders.

00:41:54: Oh jetzt wo sie... Tamara geht so gut bist du umgekippt?

00:41:58: Nein!

00:41:58: Oh nee, da ist sie wieder.

00:42:07: In Spanien gibt es hier zum Beispiel nicht.

00:42:10: Wir haben gerade Helge, du kannst gleich nochmal dein Satz wiederholen.

00:42:13: Tamara ist Decke gesehen und gedacht, sie ist vom Sofa gekippt.

00:42:17: Ja.

00:42:17: Tamara macht und hört den Podcast zum Einschlafen!

00:42:22: Oh!

00:42:24: Also... Aber Tamara hat ein ganz schön cooles Bild von James Bond hier am... Ist nicht von mir?

00:42:32: Ich habe mich schon gedacht.

00:42:34: Das ist doch Roger Moore.

00:42:35: Nee, John Connery ist das.

00:42:38: Ja, John Connelly.

00:42:41: Tamaara ist eher ein Wig-Fan.

00:42:44: Oh ich auch!

00:42:46: Hier würde ich mir auch aufhängen.

00:42:50: Aber noch mal zum Thema der außerklinische Bereich.

00:42:54: Den gibt es halt in unseren Nachbarnländern kaum bis gar nicht.

00:42:58: Wenn du dann z.B.

00:42:59: in Spanien mal bist und bist in so einer Situation heißt das ja einfach, du willst halt entlassen?

00:43:05: Und wieder deine Familie hat genug Geld und kann sich ärztliche Behandlung oder pflegerische Behandlungen leisten, oder halt nicht.

00:43:12: Und dann stirbst du halt?

00:43:15: In

00:43:16: Frankreich werden auch keine angeborenen Herzfehler operiert.

00:43:19: Richtig!

00:43:20: Also muss man gucken jetzt müssen wir mal eine Lanze brechen hier für unser schönes Deutschland.

00:43:24: Hier schon medizinisch auch viel möglich ja und pflegirisch.

00:43:28: Die werden schon Menschen medizinischen und pflegarisch schon viel möglich und auch das erleben wir ja auch im in der klinischen setting oder tamara dass wir schon immer also die entwicklung schon krass pro patient ist.

00:43:44: natürlich hat die fortschreitende medizin auch ja vieles möglich gemacht, dass wir auch vielen den man wer wo man denkt sollte man ihnen wirklich noch mal eine op zu guten dann noch ein eingriff und noch einen um das Ganze zu optimieren, um diesen Patienten lebensfähigzumachen.

00:44:06: Das hat natürlich auch seine Schattenseiten aber es ist schon extrem viel möglich!

00:44:12: Und was wir einfach alles für Materialien und für Sachen zur Verfügung haben?

00:44:18: Diese fortschreitende Technik ist ja auch tatsächlich irre, was da so alles möglich ist und geht.

00:44:24: Alleine was jetzt auch Herzkatheter technisch so allesmöglich ist... Aber du hattest vorhin eine interessante Frage gestellt zu dieser Übergabe.

00:44:31: Kann ich mal so ein Klingeln?

00:44:32: Ja, stimmt.

00:44:33: Ich würde sagen weil wir auch Richtung Ende der Folge leiten ist das muss noch einmal aufklären Florian.

00:44:41: Also ich sag mal Wir haben ja, ich sage mal gute klinikpartner und schlechte klinikaner so Das muss man auch mal ein bisschen unterteilen.

00:44:48: leider also nicht alle sind immer freudig dass sie die Tür aufreißen Und uns irgendwie in den fangen gehen Weil Sie halt auch wirklich in ihrer bubble gefangen sind.

00:44:55: das kommt noch dazu.

00:44:56: Und wir haben aber auch, jetzt ist es aktuell so ein Thema gewesen mit einem Patienten, den wir in die Klinik geben mussten aufgrund einer Akutsituation.

00:45:04: Auch in der Verschlechterung der Blutgase und die Klingel ist auch in Absprache mit uns nicht hingekriegt hat das optimal einzustellen bis eigentlich gar nicht.

00:45:14: also der ist eigentlich antherapiert worden nicht bis zum Ende und wir mussten dann irgendwann eine Entscheidung treffen, ob wir den wieder abgeben in die Klinik oder diese Therapie bei uns fossieren.

00:45:28: Da war auch tatsächlich muss man ganz einfach so sagen ein wirklich insuffizienter Entlassungsbrief weil da fehlten einfach ganz viele Informationen und auch Anordnungen... Das ist

00:45:40: eine geile Beschreibung!

00:45:41: Interessenter Entlassungsbrief.

00:45:43: Ich

00:45:43: versuche es irgendwie so zum Schreiben, dass ich nicht das Wort Mist oder Scheiße in dem Mund nehme und ich sage jetzt einfach mal...

00:45:53: Das merke ich mir.

00:45:54: aber wenn irgendjemand was doofes macht, dann sag ich, das war insuffizient!

00:45:57: Ja, das waren aber Insuffizien.

00:46:03: Um es kurz zu machen, wir haben nachher eine Beatmungsneueinstellung tatsächlich vor Ort gemacht mit einem Arzt im Backup und uns.

00:46:15: Wo wir gesagt haben das können wir hier einigermaßen vertreten weil würden es mit dieser Klinik in Verbund nicht hinbekommen?

00:46:22: Weil die einfach das nicht verstehen.

00:46:24: also die haben wirklich gedacht dass ist ein einfacher Fall der wird sich da schon irgendwie wieder erholen komischerweise, das ist sehr seltsam gar nicht mit uns in den Dialog gegangen.

00:46:33: Also eher so dieses ne wir wollen dass jetzt machen wie wir das für richtig halten und dann raus ja?

00:46:39: Und das ist die eine... Das ist die Schattenseite!

00:46:42: Wir haben aber auch Klinikpartner die total eng mit uns arbeiten und die uns wirklich ein Kompliment ausstellen, weil wir machen ja auch Berichte.

00:46:50: Wir schreiben Fachberichte, wir schreiben Blutgasanalysen, ich sag mal beschreiben die Trachea wenn wir sie spiegeln und geben das mit in die Klinik.

00:47:01: Die Luftröhre?

00:47:02: Ja, alles gut!

00:47:05: Und die Ärzte, die dort sind diese Berichte kriegen von uns.

00:47:08: Sie sind uns ewig dankbar, weil die sagen ihr schließt hier eine große Wissenslücke, weil wie die Leute ja manchmal ewig nicht mehr sehen in unseren Ambulanzen oder auch in unserer Notaufnahme.

00:47:17: So, und dann sagen die können sie sich ja aus diesem verrückten Puzzle was da immer entsteht, auch ihre Teile zusammensetzen und entsprechend die Therapieansätze machen.

00:47:27: also wir haben das schon hingekriegt Aufenthalte dadurch zu verkürzen weil die natürlich gesehen haben was wir so nach und nach alles geleistet haben.

00:47:37: Wie hättest du es denn am liebsten?

00:47:39: Boah!

00:47:39: Also wenn du es jetzt zum Wunsch frei hattest Also, das ist natürlich kein Patient auf der Intensivstation liegt und so was.

00:47:45: Das wissen wir alles, dass vorausgesetzt wird.

00:47:47: Aber wenn das so passiert?

00:47:48: Was wäre dein Wunschvorstellungen?

00:47:52: Meine Wunschwärstellung wäre, weil wir geben unsere Berichte immer zur Verlegung mit, dass sie als erstes diese Berichte lesen Und wir geben auch immer unsere Kontaktdaten mit.

00:48:00: Die sind meistens auf den Berichten drauf Dass die dann einfach mal sagen okay Ich verstehe jetzt hier nicht alles vielleicht oder ich kann trotzdem den Verlauf nicht erkennen, dass sie einfach zum Hörer greifen und uns anrufen.

00:48:13: So weil irgendeiner von uns wird erreicht werden mit Sicherheit und dann kann der entsprechende den Kollegen ans Telefon holen Und dann kann er in den Austausch gehen mit der Klinik und dem behandelnden Arzt.

00:48:25: Es ist zum Teil auch schon so das wir mitfahren im Tagesgeschäft und dort eine Übergabe machen.

00:48:30: Das können wir natürlich nicht immer gewährleisten.

00:48:34: Da, wo wir es machen ist tatsächlich der Erfolg des Therapieverlaufs in der Klinik tatsächlich größer.

00:48:41: Und die sind uns auch schon teilweise so dankbar weil sie natürlich selber auch Personal schwund haben und auch zum Teil Wissensschwund muss man auch dazu sagen.

00:48:50: und wenn die dann das Heimbearmungsgerät neu bekommen rufen die uns an und fragen uns ob wir den helfen beim Einstellen?

00:48:57: Das machen wir auch!

00:48:59: Dann fahren wir dahin, stellen das ein für die letzten vierundzwanzig Stunden Aufenthalt damit sie sehen okay der Patient adaptiert sich an das Gerät so wie es eingestellt ist.

00:49:08: Die machen nochmal die letzte Blutgasanalyse und dann wird entlassen.

00:49:12: Aber das macht

00:49:13: ja auch voll Sinn oder?

00:49:14: Total!

00:49:16: Das wäre mein Traum von diesem Kontakt den man einfach hat.

00:49:22: Einfach mal zum Telefon greifen klassisch telefonieren sich austauschen vorbeifahren sich kennenlernen Und es gibt so verrückte Geschichten, dass das mittlerweile... also da wo die Kontakte richtig gut sind.

00:49:34: Dass sie natürlich aus... ich sag mal ist es ja auch ein bisschen Werbung, dass die natürlich sagen hey wenn ihr den Patienten verlegt und der geht jetzt in irgendeine Einrichtung, guck mal dass das eine Einrichtungen von dem ist weil da sind nämlich die Armungstherapeuten und A&I Pflegekräfte.

00:49:50: Ja

00:49:51: das schonmal großartig was ihr da aufgebaut habt oder du mit aufgebaut mit deinem Team zusammen?

00:49:57: Ich komme immer noch nicht klar, Deutschland war jetzt siebenundvierzig.

00:50:01: Ja, fünf...

00:50:02: ...Au-Tieflige klepte im Amuladen.

00:50:05: Im Intensiflegesetting!

00:50:07: Und es werden mehr?

00:50:08: Eine

00:50:09: Frage

00:50:10: muss ich neu bestellen.

00:50:11: Wie

00:50:11: oft

00:50:11: sehen die ihre Patienten?

00:50:13: Also gut... Ist das Ziel...?

00:50:15: Was

00:50:16: ist das Ziel also...?

00:50:18: Wir haben angefangen, dass wir gesagt haben wir müssen erstmal alle sehen.

00:50:22: So und dann haben wir so ein bisschen triagiert und haben gesagt naja wir müssen gar nicht alle sehen weil einige sind so bockstabil da die brauchen uns nicht wirklich.

00:50:30: die haben wir dann schon mal raus gefiltert.

00:50:32: ja und der fokus liegt eigentlich tatsächlich bei diesen wohngemeinschaften oder oder stationären Einrichtungen weil da sind mehr masse auf einmal die wir abklappern.

00:50:41: Ja Und in der einzeln versorgen ist es tatsächlich so das wir einmal im jahr Dort vorbeischauen und auf Zufuhr, weil dort sind die Fälle der Komplikationen nicht so hoch.

00:50:59: In den Wohngemeinschaften siehst du dann einmal in der Woche einen Patient, den anderen zweimal?

00:51:06: Also wir gehen an diesen Tag einmal sozusagen alles einmal durch Und dann ist es ähnlich wie auf Intensiv, dass der Leitende Oberarzt Visite macht und dann fragt er okay hier liegen acht die liegen hier.

00:51:20: wer von denen hat richtig Probleme.

00:51:22: Ja und dann werden ich sage mal diese drei Fälle intensiv behandelt und die anderen fünf werden gesichtet.

00:51:27: wir nennen das Sichtvisitel ja indem man so einen einfachen Überblick macht über Vitalparameter Hautzustand Beatmung etc.

00:51:35: und man muss ja dazu sagen die Leute werden ja stabil entlassen.

00:51:40: Keine Zugänge, keine Perfusoren, nichts dergleichen.

00:51:44: das ist also dann nicht die große Herausforderung in dem Moment als echte Intensivkraft dass man sagt jetzt wird es hier kompliziert Es wird immer dann kompliziert wenn die Leute in eine Krise rutschen weil dann haben wir das Equipment nicht da.

00:52:00: Ja auch ein spannender Bereich

00:52:05: total

00:52:06: und er ist wichtig war die Fachlichkeit wird immer finiger und da ist so ein Team supportmäßig echt gewinn.

00:52:17: Also eine super Schnittstelle für die Kommunikation mit Arzt, Krankenhäusern und Pflegekräfte dazwischen.

00:52:23: Ja und was wir uns auch seit Anfang des Jahres extrem auf die Fahne geschrieben haben es halt die Bettzeitschulung.

00:52:31: also dass wir einfach ne kleine Gruppe an Personal abgreifen und sagen hey Hier ist eine neue Krachialkanüle.

00:52:37: Kennt die jemand um Umgang?

00:52:38: Nee, nicht so wirklich!

00:52:40: Bin ich mir nicht sicher... Wir zeigen euch das.

00:52:44: Dass wir da gar nicht erst in so ne große Wissenslücke reinrutschen sondern dass wir sagen, wir holen euch dazu ab zu der Thematik.

00:52:52: Und macht ihr das dann online?

00:52:53: oder was habt ihr da für ein Tool?

00:52:55: Das machen wir nur noch bei den Visiten, wenn wir bei den visiten unterwegs sind und auch die Einrichtungsleitungen mit denen wir in Kontakt sind.

00:53:01: Die sagen uns dann auch manchmal Bescheid hey!

00:53:03: Wir haben ja eine kleine Gruppe von neuen Mitarbeitern, die würden gerne nochmal eine Barmungsschulung von euch bekommen oder auch nochmal eine Tragialkanölen-Schulung für uns bekommen.

00:53:11: Und da machen wir sie vor Ort.

00:53:13: also die Leute müssen nicht mehr so aufwendig irgendwo hinreisen und irgendwo eine Schulung besuchen sondern wir holen die Schulung in die Einrichten.

00:53:22: Und jetzt müsst ihr nochmal abschließend fragen, oder ich frage euch mal, weil wir sind ja hier auch alles Führungskräfte.

00:53:28: Wie fühlst du dein Team?

00:53:30: Wir haben es schon einmal sehr aufgeschlossen und sehr innovativ für dich schonmal sagen aber wie hältst du das zusammen wenn die jetzt forty-fünfzig bis fünfzig Personen Deutschlands sein können?

00:53:39: Ich schummele!

00:53:40: Wie

00:53:40: macht dir eine Weihnachtsfeier?

00:53:41: Ich Schummel!

00:53:42: Du

00:53:43: schummelt?!

00:53:46: Wir haben die Deutschlandkarte.

00:53:54: Das schaff ich nicht alleine, das funktioniert nicht.

00:53:56: Also wir haben Deutschland in Regionen aufgeteilt.

00:54:00: Vorher waren es fünf jetzt sind drei und wir haben so Untergruppen gebildet von Stellvertretern und Teamleitern.

00:54:07: So, ich bin tatsächlich als Gesamtleitung habe auch meine Gruppe.

00:54:12: ja die ist aber jetzt nicht mehr so riesengroß sie wird gerade kleiner weil der ganze administrative Kram wird immer mehr je mehr Leute natürlich auch da sind.

00:54:21: dann geht es natürlich bei mir auch um Dienstplan gestaltung Einsatzplanung Abrechnungen etc.

00:54:28: jede Menge Arbeitsgruppen in die man mich immer rein lockt

00:54:34: Das kenne ich.

00:54:35: Ja, genau!

00:54:37: Weil du mal irgendwo einen schlauen Satz gesagt hast und alle sagen, warum müssen wir noch mal reden?

00:54:42: Wir sehen uns im Meeting.

00:54:45: Genau.

00:54:45: Und deswegen also das schaffe ich alles gar nicht alleine.

00:54:49: Wir machen ein Jahrestreffen wo wir uns auch fortbilden da sitzen alle dann tatsächlich einmal zusammen Da hauen wir auch einen Abend ordentlich auf die Pauke Und ich sag mal so regional hocken da natürlich die Grüppchen zusammen, aber dass jetzt flächendeckend alle sich irgendwie gut kennen oder irgendwie miteinander gut auskommen.

00:55:11: Das ist utopisch.

00:55:12: also regionale Teams sind das im Grunde genommen.

00:55:15: Aber weißt du was, Herr Egetamar?

00:55:17: Da können wir uns doch noch einen schummeln!

00:55:19: Weil Florian steht ja auf Schummeln und schummelt uns da mal rein.

00:55:28: Ja, eiskalt reinschummeln.

00:55:30: Eiskalt

00:55:31: rein schummeln!

00:55:34: Also dann weiß

00:55:35: erfolorieren

00:55:36: wo er das nächste Abteilungstreffen machen wird?

00:55:41: Der Ort bleibt für alle anderen unbekannt aber wir viel wissen wo er sein wird.

00:55:48: Ja cool ey es war eine mega geile Folge hat richtig Spaß gemacht.

00:55:53: Danke für die Einladungen.

00:55:55: Ja danke dass du sie angenommen

00:55:56: hast.

00:55:58: Ja, sehr spannend das Thema da.

00:56:00: Also das ist schon auch sehr umfangreich und man merkt wie leidenschaftlich du es machst mit deinem Team zusammen.

00:56:08: und ja trotz schummeln, schummelt ist ja okay.

00:56:12: aber dass wie innovativ ihr Fortsch nach vorne schreitet und versucht wirklich Patienten zu unterstützen das gesamte System zu unterstützen und da möglichst wenig aus dem Setting, wo der Mensch lebt rauszugehen.

00:56:28: Und das ist schon als echt fantastisch.

00:56:31: Applaus!

00:56:31: Ich mach mal einen Applaus

00:56:35: an meine hier.

00:56:35: Ach so ich dachte wir machen das wie Boris Becker einfach klatschen.

00:56:43: Ja du

00:56:44: mitmst dein Handy gegen die Stirn Tamara ganz einfach.

00:56:52: Ja, und man kann ja auch mal sagen geschummelt wird definitiv auch in der Klinik.

00:56:59: Natürlich

00:56:59: nicht Paul fand es auch richtig spannend.

00:57:08: Paul konnten wir nicht für die Pflege begeistern aber wenn wir nicht begeißen können dann melde ich bei

00:57:14: uns.

00:57:14: Das ist doch ein Kompliment dass Paul schläft.

00:57:18: Ja, ich glaube,

00:57:19: wir fanden es echt... Tiere hören uns auf zum Einschlafen.

00:57:22: Das ist doch super!

00:57:26: Ja okay mega.

00:57:27: Ich danke euch Es hat Spaß gemacht.

00:57:30: Und an unsere Zuhörer Innen Kommt mal in die Außerklinik wenn ihr Bock habt Oder bleibt in der Klinik und wenn ihr jemanden von einer außer klinik

00:57:41: übernimmt Genau

00:57:43: macht das worauf ihr Lust habt.

00:57:44: aber Wenn ihr jemandem von einer außenklinik Übernimmt denkt an ihn.

00:57:48: Das ist für ihn noch eine ungewohntere Situation als normal.

00:57:53: In dem Sinne wünsche ich

00:57:54: euch halt, wir müssen auch Florian und seinem Team weiterhin viel Erfolg finden!

00:57:58: Ja das wollte ich doch gerade sagen.

00:58:01: Viel Erfolg alles Liebe Alles Gute Und habt ein schönes Wochenende und einen ruhigen Dienst

00:58:08: Und denkt an eure Work-Life Balance.

00:58:11: So

00:58:13: bis

00:58:13: dann Tschüss.